Über Cemile Camci Transcultural ART DESIGN

Initiatorin des Kunst-Projektes Aktion Toleranz
Referentin zum Thema Transkulturalität
Inhaberin der Manufaktur CDESIGN


Warum dieses Projekt?

Ihre Mutter kam 1964 aus der Türkei nach Deutschland. Der Vater lebte nach seiner letztlich geglückten Flucht aus dem damals isolierten Albanien als Staatenloser in Deutschland. Mit 13 wurde Camci auf ein Internat in Izmir geschickt. Sie konnte die Sprache nicht und musste sich in ein neues Umfeld mit einer für sie neuen Mentalität integrieren. Sie war auch dort eine Ausländerin. In dieser Zeit begann sie, sich mit ihrer Kultur und auch Religion auseinanderzusetzen. Sie war 14 und mitten in einer Identitätskrise mit der Frage: wer oder was bin ich denn, Türkin, Deutsche, Muslimin, Christin? Mit 17 hat sie in der Türkei geheiratet und ist für zwei Jahre nach Anatolien gezogen. Dort hat sie viel Intoleranz kennen gelernt. Mit 20 Jahren kam Sie aus der Türkei zurück. So ist sie zwischen extremen Welten aufgewachsen. Das Gefühl, als Fremde auf die Toleranz anderer angewiesen zu sein, ist ihr nicht unbekannt. Allerdings hat Sie es als Bereicherung gesehen, zu verstehen und zu kommunizieren zwischen all den Kulturen. Daraus eine Kunst zu machen. Das hat Sie dann zu Ihrem Beruf(ung) gemacht.

Vor diesem Hintergrund hat sie das Projekt „Aktion Toleranz“ ins Leben gerufen. Ihre Sprache ist dabei die Ästhetik in der Kunst. Harmonie und Symmetrie. Diese Sprache ist universell, denn die Sehnsucht nach Ästhetik verbindet alle Menschen. Mit diesem ästhetischen Kunstprojekt will die Künstlerin Cemile Camci Grenzen aufsprengen und neu zusammenführen. Eine Transkulturalität schaffen.

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